Sehr geehrte Damen und Herren,

der BMC-Kongress feiert sein 10-jähriges Jubiläum! Wir laden Sie sehr herzlich am 21. und 22. Januar 2020 in das Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin ein.

In der Gesundheitsversorgung gibt es nichts Teureres als schlechte Qualität. Gleichzeitig ist nichts günstiger als eine gute Versorgung. Doch wie sehen gute Versorgungsansätze aus? Als BMC glauben wir nicht an die eine, vermeintlich optimale Versorgung oder Steuerung, sondern das ständige Streben nach besseren, alternativen Lösungen. Zum Jubiläum des BMC-Kongresses möchten wir daher die BMC-Themen - Kooperation, Koordination und Digitalisierung für eine patientenorientierte Versorgung - in der Breite diskutieren.

Der #BMCK20 präsentiert vielfältige Foren, Diskussionsrunden und Sessions, die thematisch von digitalen Versorgungsansätzen, über Patienteninteressen in Versorgungskonzepten bis hin zu Geschäftsmodellen und Intersektoralen Versorgungslösungen im Gesundheitswesen reichen. Zudem freuen wir uns auf abwechslungsreiche, internationale Keynotes von: Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister, Elizabeth Fowler, Executive Vice President des Commonwealth Fund in New York sowie Dr. Jason Cheah, CEO des Woodlands Health Campus in Singapur.

Wir freuen uns auf Sie!
9:00 - 9:15
Begrüßung
9:15 - 9:45
Grußwort
9:45 - 12:30
Plenum
12:30 - 13:30
Mittagspause
13:30 - 15:00
A1: Preise von Innovationen

Aufhänger der Diskussion sind neue Gentherapien, mit deren Hilfe es möglich ist, Krankheiten gänzlich aufzuhalten, deren Anwendung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung jedoch ein Reihe grundsätzlicher Fragen aufwirft: Wie viel ist uns Heilung eigentlich wert? Wie kann eine solidarische Finanzierung von Innovationen aussehen und welche Preismodelle gibt es? Wie muss der Bewertungsprozess von Arzneimitteln im gleichen Zug mit Veränderungen der Technologien neugestaltet werden? Wie können Innovationsanreize bei einer stark personalisierten Medizin bestehen bleiben?
13:30 - 15:00
A2: Digitale Technologien in der Gesundheitsversorgung – Vom Lippenbekenntnis zur Überzeugung

Von Patientenakten über Telemedizin bis hin zu Gesundheits-Apps – die Anwendungsgebiete von digitalen Technologien in der Gesundheitsversorgung sind vielfältig. Trotzdem wird ihr Potenzial hierzulande noch kaum ausgeschöpft. In der Session wollen wir mit Expertinnen und Experten Ursachen und notwendige Schritte erkunden, wie Nutzen und Akzeptanz bei Anwenderinnen und Anwendern sowie bei medizinischem Personal gleichermaßen erreicht werden können.
13:30 - 15:00
A3: Evaluation von Innovationsfondsprojekten – Modelle und Erfahrungen
 
Evaluationserfahrungen verschiedener Innovationsfondsprojekte bieten eine gute Grundlage, um typische strategische, methodische und operative Herausforderungen zu reflektieren. Diese reichen von der Anpassungsnotwendigkeit üblicher Evaluationsdesigns bis zu ähnlichen Problemen fast aller Projekte (u.a. Fallzahl, Nutzung Routinedaten, …). Aus einer Vielzahl aktueller Projekte werden Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert.
 
 
13:30 - 15:00
A4: Governance - Wie können Struktur und Steuerung des Gesundheitswesens aussehen?
13:30 - 15:00
A5: BMC NRW: Krankenhausplanung in NRW - Virtuelles Krankenhaus und regionale Versorgungsverbünde
 

 
Bietet kooperative Zusammenarbeit in digital unterstützten intersektoralen Versorgungsstrukturen die Möglichkeit, medizinische Expertise flächendeckend und ortsnah zur Verfügung zu stellen? Was müssen wir verändern, um solche zukunftsfähigen Strukturen zu entwickeln und zu gestalten? Mit dem Virtuellen Krankenhaus zeigt das Land NRW einen Lösungsansatz auf, wie Innovation und modernes Versorgungshandeln zeitnah dort ankommen, wo der Bedarf besteht: Bei den Patientinnen und Patienten in der täglichen Versorgung.
 
13:30 - 15:00
A6: Von der Einzelleistungsqualität zum umfassenden Patientennutzen
Value-based Healthcare heisst der Schlüssel zu einer nutzen- und menschenorientierten Gesundheitsversorgung. Welche Initiativen dazu gibt es in der Schweiz? Wie wird der individuelle Mehrwert einer Behandlung gemessen? Wie lassen sich evidenzbasierte Performance-Indikatoren ins Qualitätsmanagement implementieren, namentlich bei Ärztenetzen?
 
13:30 - 15:00
A7: Posterrundgang - Intersektorale Versorgung

Intersektorale Versorgung zeichnet sich durch Vielseitigkeit aus, das zeigen auch die vorgestellten Lösungen. Diese reichen von Vorschlägen zur Ausgestaltung einer Vergütungssystematik und zum § 140 SGB V über ambulante Betreuungsdienstleistungen bis zu Best Practice Beispielen zum Entlassmanagement und zur Versorgung von Patienten mit Prostatakrebs, Multipler Sklerose sowie kardiologischem Behandlungsbedarf. Es geht nicht nur um den strukturierten Übergang zwischen ambulanten und stationären Sektor, sondern um jegliche Form der strukturierten Kooperation/Integration der Sektoren und Professionen sowie digitaler Instrumente zur Überwindung der informationellen Grenze.
15:00 - 15:30
Kaffeepause
15:30 - 17:30
Digitales Gesundheitswesen: das eRezept ist da! (Arbeitstitel)
 
 
Mit dem GSAV wurde im August 2019 die Gesetzesgrundlage für die Einführung des elektronischen Rezepts geschaffen. Was ist seitdem konkret passiert? Wie ordnet sich das eRezept in die Digitalisierungsstrategie des deutschen Gesundheitswesens ein? Welche Erfolge haben Pilotprojekte erzielt? Wie sieht es mit der technologischen Machbarkeit und der Datensicherheit aus? Und was bedeutet das alles für die verschiedenen Stakeholder entlang der Kette Arzt, Patient, Apotheke und Krankenversicherung? Im Symposium berichten Vertreter der Stakeholder von ihren Erfahrungen und Erwartungen.
15:30 - 17:30
BMC-Nachwuchssymposium: Change-Management im Gesundheitswesen – Beharrungskräfte mit Strategie überwinden
Integrierte Versorgung, Outcome-basierte Vergütung, Telemedizin – viele innovative Versorgungskonzepte sind seit Jahren im Gespräch. Beharrungskräfte im Gesundheitssystem verhindern aber offensichtlich, dass diese in der Regelversorgung ankommen. Im Nachwuchssymposium wollen wir diskutieren, warum der Status Quo für Politik und Selbstverwaltung so attraktiv ist und wie sich abweichende Positionen durchsetzen können. Dazu nutzen wir Konzepte aus dem Change-Management, mit dem Veränderungen innerhalb von Organisationen mehrheitsfähig und umgesetzt werden.
 
 
15:30 - 17:30
Digitale Transformation als Basis für mehr Individualität im Gesundheitswesen
 
 

Mit dem digitalen Versorgungsgesetz (DVG) sollen die Türen für mehr Digitalisierung in der Patientenversorgung geöffnet werden. Damit kommt nicht nur Bewegung in den deutschen Gesundheitsmarkt – auch etablierte Geschäftsmodelle stehen auf dem Prüfstand und verändern sich. Welche Auswirkungen hat das auf die versorgenden Bereiche? Welche Möglichkeiten eröffnen sich für Patienten und wo stecken die jeweiligen Herausforderungen und Potenziale? Gemeinsam wollen wir dies mit Vertretern aus Politik, Patientenorganisationen, Kliniken, Kostenträgern und Digitalisierungsbeauftragten diskutieren.
 

17:30 - 20:00
Get-together

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